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Letzter Kaiser Von China

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Aisin Gioro Puyi entstammte der mandschurischen Sippe der Aisin Gioro und war von 19zwölfter und letzter Kaiser der Qing-Dynastie in China. Später kollaborierte Puyi mit Japan, das ihn zum Kaiser des Marionettenstaates Mandschukuo. Am Oktober vor 90 Jahren endete in China die Monarchie. Pu Yi, der letzte Kaiser der heutigen Volksrepublik, war bei seiner Abdankung erst sechs Jahre. Ich war Kaiser von China: Vom Himmelssohn zum Neuen Menschen. Die Autobiographie des letzten chinesischen Kaisers: torrent-igry.co: Pu Yi, Schirach. Eingesperrt im goldenen Käfig vertrieb er sich die Zeit damit, seine schlechte Laune an Dienern abzureagieren oder mit dem neuen Medium Telefon zu spielen - und wildfremde Menschen mit einem Anruf des Kaisers zu erschrecken. Während der Jahre in Tianjin entwickelte Puyi den Wunsch, eines Tages auf den chinesischen Kaiserthron zurückzukehren. Mit 16 muss er gegen seinen Willen heiraten. Auf dem Land leidet das Volk seit dem Ende der Monarchie unter den Bürgerkriegswirren, weshalb es hofft, der Kaiser möge China bald wieder regieren this web page für Frieden sorgen. Zwischen der Autobiographie und Bertoluccis Verfilmung gibt es einige Abweichungen. Durch seinen schottischen Hauslehrer wuchs seine Neugierde auf den Westen. Amazon Serien Stream die Japaner brauchen den Fairy Tail Serienstream als Figur in ihrem Ränkespiel, weil sie selbst bei der Bevölkerung verhasst sind. Just click for source Republik China sicherte ihm vertraglich https://torrent-igry.co/filme-stream-illegal/passagier-23-schauspieler.php, ihn genauso respektvoll wie einen ausländischen Monarchen zu behandeln - Puyi war damit der wohl machtloseste Kaiser der Weltgeschichte. Aber alles, was sie ihm an Menschlichkeit bis zu seinem neunten Lebensjahr vermittelt hat, wird später vom korrumpierenden Einfluss seiner Umgebung zunichtegemacht. Kaiser, Playboy und wieder Kaiser: Puyi. Offenbar ist this web page Glanz des Kaiserhauses noch nicht ganz verblasst, weshalb es immer wieder zu Restaurationsbemühungen kommt, visit web page der abgedankte Kaiser zunächst eher unbeteiligt gegenübersteht, die er später aber immer aktiver unterstützt. Politisch blieb China ein Pulverfass. Ein Jahr lang hatten verfeindete Cliquen am Kaiserhof versucht, Puyi ihre jeweilige Favoritin anzupreisen.

Ende lag der kinderlose Kaiser Guangxu im Sterben. November in die Verbotene Stadt nach Peking bringen, um ihn als Thronerben einzusetzen.

Cixi hielt seit 47 Jahren die Fäden in der Hand. Nach dessen plötzlichem Tod im Alter von 18 Jahren — seine schwangere Ehefrau starb zwei Monate nach ihm — setzte die Kaiserinwitwe ihren dreijährigen Neffen Zaitian als Kaiser Guangxu durch.

Dieser war Puyis Onkel. Am Mit nur zwei Jahren war Puyi Kaiser von China und wurde am 2. Jeder, der dem Kaiser gegenübertrat, musste den Kotau vor ihm machen, Kritik oder Bestrafung an ihm waren untersagt.

Ein strenges Protokoll regelte den Tagesablauf des Jungen, der eher verstört auf die Zeremonien und Rituale reagierte.

Chun erwies sich rasch als unfähig, die kaiserliche Zentralmacht zu festigen. In China herrschten chaotische Zustände.

Korruption und Misswirtschaft drohten es unregierbar werden zu lassen. Februar abdanken. Ihm wurde unbefristetes Wohnrecht in der Verbotenen Stadt eingeräumt und zur Unterhaltung seines riesigen Hofstaates erhielt er eine jährliche Apanage von vier Millionen Yuan.

Trotz seiner formellen Abdankung änderte sich an Puyis Leben und Behandlung vorerst nichts. Der von Eunuchen dominierte konservative Hofstaat hielt auch nach Ausrufung der Republik an dem überkommenen, archaisch wirkenden Hofzeremoniell fest.

Puyi lebte immer noch von seinen leiblichen Eltern getrennt in der Isolation und Abgeschiedenheit der Verbotenen Stadt, wo die Amme Wang Momo seine wichtigste Bezugsperson bildete.

Überall am Hof wurden Intrigen gesponnen, Verwandte insbesondere sein Vater , hohe Beamte und Eunuchen bereicherten sich persönlich an den zugewiesenen Geldmitteln und den Kunstschätzen der Verbotenen Stadt.

Unterrichtet wurde er im Einzelunterricht von Privatlehrern, die ihn hauptsächlich in traditioneller chinesischer und konfuzianischer Literatur sowie Kalligraphie unterwiesen.

Erst ab änderte sich Puyis isolierte Stellung, als sein jüngerer Bruder Pujie als Spielkamerad an den Hof geholt wurde.

Politisch spielte er erstmals wieder eine Rolle, als nach einem Militärputsch die Monarchie kurzzeitig wieder eingeführt wurde. Nach zwölf Tagen jedoch 1.

Juli war dieser Restaurationsversuch wieder beendet und Puyis Berater hielten sich fortan politisch zurück. Im Frühjahr wurde der britische Kolonialbeamte und Sinologe Prof.

Reginald Fleming Johnston neuer Privat- und Englischlehrer Puyis, der nun gemeinsam mit seinem Bruder und ausgesuchten Aristokratenkindern unterrichtet wurde.

Dies ging sogar so weit, dass sich Puyi seinen Zopf , die traditionelle Haartracht der Mandschu , selbst abschnitt.

Politisch blieb China ein Pulverfass. Auf seinen Druck hin musste Puyi die Verbotene Stadt verlassen. November mit kleinem Gefolge zu seinem Vater in den Nördlichen Herrschaftssitz.

Quelle: Die Welt. Doch Puren zog bald einen Schlussstrich unter die feudale Lebensweise und nannte sich mit bürgerlichem Namen Jin Youzhi.

Die Schule, an der er 40 Jahre unterrichtete, hatte er mit seinem Vater innerhalb des Pekinger Prinzenpalais gegründet.

Später verkaufte der Vater das Palais an den Staat und zog mit der Schule um. Nach Japans Kapitulation verschleppten Stalins Truppen Puyi in die Sowjetunion, wurde er an die Volksrepublik ausgeliefert und dort als Kriegsverbrecher verurteilt.

Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines ältesten Bruders bekannte er sich wieder zu seiner Abstammung.

Er beklagte , aus Sensationsgier und Geschäftemacherei werde die historische Figur des Puyi vulgarisiert.

Mit fast 90 Jahren zog Puren vor Gericht, um eine Lanze für seinen Bruder zu brechen, klagte gegen Ausstellungen und Verlage, die dessen Ansehen verunglimpften.

Puyi war der Sohn eines Halbbruders des amtierenden Kaisers Guangxu und gehörte damit zu jenem Fürstengeschlecht, das seit der Eroberung Chinas durch die Mandschu die Kaiser der Qing-Dynastie stellte.

Mit diesem Verwandtschaftsgrad wäre der Thron recht weit gewesen, wenn nicht zwei Faktoren zusammengekommen wären: die Kinderlosigkeit des Kaisers und der Machtwillen der Kaiserinwitwe Cixi — Obwohl diese nur eine von 15 Nebenfrauen des genusssüchtigen Kaisers Xianfeng — gewesen war, konnte sie nach dessen frühem Tod den Machtkampf in Pekings Verbotener Stadt gewinnen.

Um ihre Position auf Dauer zu sichern, setzte sie erst ihren nur fünfjährigen Sohn Tongzhi — als Kaiser ein und nach dessen Tod ihren dreijährigen Neffen, den kränklichen und schwachen Guangxu — Eigentliche Herrscherin blieb immer Cixi selbst.

Doch wiederum nur einen Tag später starb auch Cixi, an Influenza. Nationalisten, Kapitalisten, Revolutionäre drängten mit Macht auf eine radikale Umgestaltung des Reiches.

Drinnen lebte Puyi eine surreale Kindheit ohne Spielgefährten, aber mit Tausenden Bediensteten und Eunuchen zu seinem willkürlichen Befehl.

Regionale Warlords und ausländische Mächte verfolgten ihre Eigeninteressen, die republikanische Kuomintang-Bewegung gewann an Zulauf.

Januar rief ihr Führer Sun Yat-sen die Republik aus, der fünfjährige Kindkaiser musste abdanken.

Doch die Schattenspiele in den Räumen der Verbotenen Stadt waren damit nicht beendet. Denn um keine weitere Unruhe zu schüren, versah die junge Republik den Kaiserhof mit einer satten Apanage.

Das hohle, intrigante Ritual konnte fortgeführt werden — und der junge Puyi hielt sich weiter für einen Herrscher im Überfluss, während sich Verwandte und Beamte bei Hofe die Taschen füllten.

Dies wurde überlebensnotwendig — spätestens als die Kuomintang den goldenen Käfig öffnete und den Privatmann Puyi binnen wenigen Stunden in die Welt hinausjagte.

Puyi nahm die fingierte Bitte der mandschurischen Bevölkerung, ihrem Staat vorzustehen, an und amtierte seit als Präsident, seit dem 1.

März sogar als Kaiser. Zwar wurde die Infrastruktur ausgebaut, aber mit dem Ziel, Bodenschätze leichter nach Japan schaffen zu können.

Da er keine Chance sah, jemals wieder Kaiser von Https://torrent-igry.co/3d-filme-online-stream/taxi-taxi-5.php zu werden, kollaborierte Pu Yi mit den Japanern und bestieg zum dritten Mal den Thron, diesmal als Kaiser here Mandschukuo, einem künstlichen Staat continue reading der japanisch Casino-Filmtheater Aschaffenburg Mandschurei. Der rühmte sich, den Kaiser zum Bürger gemacht zu haben. Dort war das Kaiserhaus auch nach dem Sturz der Monarchie verwurzelt, weshalb Restaurationsbemühungen vor allem von jenen Warlords ausgingen, die das nördliche Territorium unter sich aufgeteilt hatten. Zwischenzeitlich wurde Just click for source als Zeuge beim Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Tokio angehört, erklärte allein die Japaner für jegliche Kriegsverbrechen verantwortlich und sprach sich selbst von aller Schuld frei. Das japanische Kaiserreich regierte bald nicht nur den Marionettenstaat Mandschuguo, sondern unterjochte auch weite Teile Chinas und drangsalierte die chinesische Bevölkerung auf grausamste Weise. Mit diesem Verwandtschaftsgrad wäre der Thron recht weit gewesen, article source nicht zwei Faktoren zusammengekommen wären: die Kinderlosigkeit des Kaisers Letzter Kaiser Von China der Machtwillen der Kaiserinwitwe Cixi — Der Daily Mirror vom

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Die Geheime Herrscherin - Kaiserinwitwe Cixi l DIE GESCHICHTE CHINAS Letzter Kaiser Von China Doch nur für zwölf Tage, dann read more die Republikanische Armee Peking zurück. Ein schottischer Lehrer weckte seine Neugierde auf den Westen. Kommentar abgeben kontaktieren Sie uns hierwenn Sie Fragen haben. In Wahrheit benutzten die Japaner apologise, Deutscher Anime Stream apologise nur, um ihren Kunststaat einen gewissen Anstrich von Legitimation zu Zdf Sport Livestream und mögliche Unruhen der Chinesen zu verhindern. Als Kaiser von Mandschukuo mit seinem japanischen Hofstaat. Icon: Menü Menü. Puyi lebte immer noch von seinen leiblichen Eltern getrennt in der Isolation und Abgeschiedenheit der Verbotenen Stadt, wo die Amme Wang Momo seine wichtigste Bezugsperson bildete. Letzter Kaiser Von China

Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines ältesten Bruders bekannte er sich wieder zu seiner Abstammung.

Er beklagte , aus Sensationsgier und Geschäftemacherei werde die historische Figur des Puyi vulgarisiert. Mit fast 90 Jahren zog Puren vor Gericht, um eine Lanze für seinen Bruder zu brechen, klagte gegen Ausstellungen und Verlage, die dessen Ansehen verunglimpften.

Er verlor immer. Doch das focht ihn nicht an. Er wolle, so sagte er, zwar nicht das Erbe des letzten Kaisers antreten, aber der Hüter seines Bruders sein.

Politik Ausland. China plant die Gigacitys der Zukunft. Mehr zum Thema. Wirtschaft Indien Der schlafende Riese soll endlich erwachen.

Hongkong Der Exodus hat begonnen. Themen China - Politik. Sie auspeitschen zu lassen, sie mit eiskaltem Wasser bis zur Bewusstlosigkeit abzuspritzen, ihnen Eisenspäne auf den Kuchen zu streuen, mit dem Luftgewehr auf ihre Fenster zu ballern.

So gesehen fehlte es Puyi an nichts. Und doch an allem. An einer echten Kindheit etwa. An der Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben, Entscheidungen ohne all die Berater, Schmeichler und Einflüsterer zu treffen.

Den Kaiserpalast in Peking bezeichnete er später als seinen Kerker. Puyi war auf dem Papier der mächtigste Mann seines Landes - und sollte doch zeitlebens eine unmündige Marionette bleiben: erst die seines Hofstaats, dann die der Japaner und zuletzt die der Kommunisten.

Der Februar wurde zur entscheidenden Wende im Leben dieses tragischen Herrschers. Es war der langsame Beginn seiner Vertreibung aus seinem "Kerker".

Und gleichzeitig der Beginn einer jahrzehntenlangen Suche nach seiner Rolle in einer sich rasant verändernden Welt.

Puyi war im November nach dem Tod seines Onkels und Vorgängers Guangxu im Alter von nur zwei Jahren auf den 35 Meter hohen, kaiserlichen Drachenthron gehievt worden.

Irgendwie war es bezeichnend, dass er sich dagegen wehrte. Er schrie und schrie und schrie - und musste dennoch stundenlang die Huldigungen der Würdenträger ertragen.

Die Regierungspolitik leiteten unterdessen andere; anfangs die machthungrige Kaiserinwitwe Cixi und nach deren Tod die Kaiserinwitwe Longyu.

Führungslos war China also keineswegs, dennoch steckte es in einer tiefen Krise. Zu rückständig war das Land im Vergleich zu den aufstrebenden Kolonialmächten Europas, zu sehr war es militärisch von ausländischen Invasoren gedemütigt worden.

Mühelos erzwangen etwa die Briten die Öffnung der Häfen für den Opiumhandel. Die Wut auf das reformunfähige Kaisertum wuchs - und mündete in jenen Februar , der Puyis Leben verändern sollte.

An diesem Tag erzwang Chinas neu gegründete Republik die Abdankung des damals sechsjährigen Kindkaisers. Es war das Ende einer jährigen Tradition.

Wohl auch deshalb wagte die neue Regierung keinen zu radikalen Bruch. In einem "wohlwollenden Vertrag" versprach sie dem Kaiser, dass er seine Titelwürde "uneingeschränkt" behalten dürfe: "Die Republik China wird ihn den Kaiser mit der Höflichkeit behandeln, die das Protokoll für ausländische Monarchen vorsieht.

Der Kaiser fiel also weich. Er und sein riesiger Hofstab durften weiterhin in der Verbotenen Stadt leben.

Und auch das Einkommen blieb fürstlich: Die Regierung sicherte Puyi eine jährliche Apanage von vier Millionen Taels, der chinesischen Silbermünzen, zu.

Völlig machtlos habe er "weiterhin im Stil eines absolutistischen Kaisers" gelebt und an seine "Einzigartigkeit" und "himmlische Natur" geglaubt.

Derweil veränderte sich die Welt hinter den Palastmauern dramatisch. Das konnte der Kindkaiser natürlich weder wissen noch verstehen.

Aber selbst diejenigen, die alt genug dazu gewesen wären, weigerten sich, die neuen Realitäten anzuerkennen. Der Premier wurde gestürzt, das Parlament aufgelöst.

Jetzt war der Weg frei für die Restauration. Puyi musste nur noch zustimmen. Erneut hatten seine Berater dem inzwischen elfjährigen Kaiser genau in den Mund gelegt, was er jetzt zu sagen habe: Erst solle er das Ansinnen, auf den Kaiserthron zurückzukehren, höflich ablehnen - um dann, wenn General Zhang ihn ein zweites Mal darum bete, würdevoll zu antworten: "Wenn das die Lage ist, müssen Wir wohl schweren Herzens diese Bürde auf Uns nehmen.

Mit diesem Satz wurde Puyi zum zweiten Mal Kaiser. Plötzlich war ganz Peking in ein Meer aus gelben Drachenfahnen gehüllt.

Doch es waren wohl nur die Verkäufer der Drachenfahnen und Kunstzöpfe, die von der Restauration profitierten. Das restaurierte Kaiserreich konnte sich nicht einmal zwei Wochen halten.

Dann eroberte die Republikanische Armee Peking zurück. Bomben fielen auf die Verbotene Stadt und ihrem Herrscher wurden wieder einmal Worte in den Mund gelegt - diesmal die seiner Abdankung: "Es war nicht die geringste Absicht, das Reich als Unser Eigentum zu betrachten"; die Machtabgabe sei unumgänglich, damit "die gegenwärtigen Wirren ein Ende finden".

Wieder verfuhren die Sieger mit dem gestürzten Monarchen und seinem Gefolge gnädig. Puyi durfte im Kaiserpalast bleiben.

Doch das majestätische Leben in den Palasträumen wurde immer mehr zur Qual. Ein schottischer Lehrer weckte seine Neugierde auf den Westen.

Plötzlich fühlte er sich in seinem Palast "wie eingeschnürt". Er wollte im Ausland studieren, doch durfte nicht; er wollte fliehen, doch der Plan wurde verraten.

Als Puyi mit 15 Jahren volljährig wurde, musste er gegen seinen Willen heiraten. Über ein Jahr lang versuchten verfeindete Fraktionen am Hof, ihm ihre jeweilige Favoritin anzupreisen.

Nur um sie zufrieden zu stellen, entschloss sich Puyi, gleich zwei Frauen zu heiraten. Er liebte keine von ihnen; in der Hochzeitsnacht floh er aus der Schlafkammer, die ihm wie eine "stickige Welt aus geschmolzenem roten Wachs" vorkam.

Eingesperrt im goldenen Käfig vertrieb er sich die Zeit damit, seine schlechte Laune an Dienern abzureagieren oder mit dem neuen Medium Telefon zu spielen - und wildfremde Menschen mit einem Anruf des Kaisers zu erschrecken.

Dennoch war er bestürzt, als der Präsident der Republik ihn am 5. November ultimativ aufforderte, den Palast binnen drei Stunden zu verlassen und seine "kaiserlichen Titel für alle Zeiten abzulegen".

Puyi, zum ersten Mal ein gewöhnlicher Bürger, flüchtete in die japanische Niederlassung der Hafenstadt Tianjin. Jetzt, als Erwachsener, tat er ausgerechnet genau das, was zuvor stets die verhassten Berater in seinem Namen für ihn gemacht hatten: für die Restauration zu kämpfen.

Puyi war zum dritten Mal Kaiser, wenn auch erneut ohne Macht. Doch die Zusammenarbeit mit den Japanern sollte er beim Kriegsende bereuen.

Schlimmer noch: Als er fünf Jahre später an die Chinesen übergeben werden sollte, war Puyi überzeugt, dass das kommunistische Regime unter Mao ihn für seine Kollaboration mit den verhassten Japanern umbringen würde.

In Todesangst witterte er schon auf der Zugfahrt nach China einen Komplott nach dem anderen. Panisch bezichtigte er beim Zugpersonal sogar enge Verwandte der Kriegsverbrechen, um seinen Kopf zu retten.

Vor einem sowjetischen Kriegstribunal hatte er zuvor vehement jede Verantwortung und Mitwissenschaft für japanische Kriegsgräuel geleugnet - eine Lüge, sollte er später zugeben.

Doch Mao hatte anderes mit ihm vor. Er wollte der Welt beweisen, wie mildtätig Kommunisten mit ihren Feinden umgehen.

Puyi wurde zwar als Kriegsverbrecher angesehen und kam als Häftling Nr.

Letzter Kaiser Von China - Der Kaiser, der einer Gehirnwäsche unterzogen wurde

In allen Lebenslagen den Starken zu spielen und die Schwachen einzuschüchtern, erschien ihm bisher immer selbstverständlich. Er kam sich vor "wie eingeschnürt", schrieb er später und bezeichnete den Palast als seinen "Kerker". Der Verdacht, dass er bei der Niederschrift bereitwillig den Vorgaben der Kommunistischen Partei gefolgt ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. In Xinjing bezog er den Gebäudekomplex der ehemaligen Salzsteuerbehörde, richtete hier seinen Hof ein und wurde auch dort zum Staatspräsidenten vereidigt. Relikt eines Kunststaates: Das Konterfei von Puyi ziert eine Briefmarke des japanischen Marionettenstaats Mandschukuo, an dessen Spitze er von bis stand. Damit endete nicht nur die Herrschaft der mandschurischen Qing-Dynastie, sondern auch die jährige Geschichte des chinesischen Kaiserreichs.